Sport – Erste Ergebnisse


Den vierten Monat zog ich das Kalorienzählen und das Kaloriendefizit voll durch. Mein Krafttrainingseinheiten veränderte ich, ich legte den Fokus auf maximal viele Wiederholungen. Somit war das Krafttraining anders, was für erneute Motivation sorgte. Das Kalorienzählen war interessant, ich erkannte wo ich problemlos mehr essen konnte und ebenso wo ich lieber in Zukunft etwas kürzer treten sollte. Das Wetter war weiterhin sehr sommerlich und ich konnte ohne Einschränkungen im Freien Ausdauersport machen. Ich hatte mir vorgenommen etwas auszuprobieren, an den Tagen an denen ich Krafttraining machte, wollte ich zusätzlich eine kleine Ausdauersport Einheit einlegen oder vielleicht auch nur einen ausgiebigen Spaziergang. Um so das Kaloriendefizit zu erzeugen, beziehungsweise zu erhöhen.

Das Kaloriendefizit habe ich mit 200 Kalorien sehr gering gehalten, was aber in der Theorie reichen würde um die Fettpolster anzugreifen. Ich befürchtete das ich mit einem zu großem Defizit meinen Alltag nicht mehr normal bewältigen könnte. Meine Woche war mit 6 Arbeitstagen belegt und nebenbei habe ich wie jeder noch die normalen Alltagsaufgaben zu erledigen. Es soll ja auch spaß machen, wenn der Kopf nicht mehr funktioniert oder ständig nach Nahrung schreit, dann könnte ich das nicht durchhalten für weitere 3 Monate. Ebenso möchte ich meinen Körper nicht schaden, ich möchte einen gut versorgten und effektiven Körper. Natürlich würde es, in der Theorie, schneller gehen wenn man ein höheres Defizit nimmt. Viele Sportprogramme, welche sich ausschließlich auf das Abnehmen konzentrieren, empfehlen nicht mehr als 1.600 Kalorien zu sich zu nehmen. Damit ist es sicherlich möglich die Fettpolster schneller zu verbrennen, aber dann hätte ich keine Energie, keine Nerven mehr für Sport. 

Ich könnte mir aber vorstellen ein größeres Kaloriendefizit auszuprobieren an Tagen an denen ich nicht so viel arbeiten muss. Aber nur wenn sich keine Ergebnisse zeigen würden in den nächsten Wochen, die 200 Kalorien werden von den meisten Quellen empfohlen für Definitionsphasen, an diesen orientiere ich mich. Weil hierbei auch darauf geachtet wird das man die Substanz aufrechterhält, also nur Wasser und Fett abbaut, aber die Muskeln beibehält und diese auch weiter fördern. Der Körper nimmt sich bei Bedarf zuerst die Muskeln vor, um diese Abzubauen und in Energie zu verwandeln. Wenn man jetzt aber eigentlich Fett abbauen möchte, dann muss man dem Körper das Signal geben das er Energie aus der Nahrung nehmen soll und zusätzlichen, nicht durch Nahrung abgedeckten Energiebedarf aus den Reserven zieht, welchen er möglichst nur aus Fettreserven ziehen soll. Wenn ich dem Körper durch Kraft- und Ausdauertraining signalisiere das ich Muskeln aufbauen möchte, wird der Körper eher auf Fettreserven zurückgreifen wenn die Nahrungszufuhr zu gering ist, wegen dem Kaloriendefizit. Um die Erfolge zu visualisieren, habe ich mich dazu entschieden Fotos von meinem Oberkörper zu machen.

Seit Beginn meines Trainingsplans habe ich Fotos gemacht von meinem Problemzonen. Welche mein Bauch und meine Brust sind. Nicht täglich oder wöchentlich, ein Mal zum Beginn meines 6-monatigen Programms und dann immer wenn Veränderungen erkennbar geworden sind. Diese Bilder möchte ich euch zeigen, um zu zeigen wie meine Fortschritte sind und zu belegen das es klappt oder nicht klappt. Aber auch für mich persönlich sind diese Fotos wichtig, diese zeigen einen anderen Blickwinkeln und helfen mir zusätzliche Informationen zu bekommen über meine Fortschritte. Ich weiss nicht wie viel Kilo meine Fettpolster wiegen, aber es dürften nicht mehr als 5 Kilo sein, wenn ich diese los werden würde, würde man das am besten auf Fotos sehen. Die physische Veränderung dürfte sehr dezent sein, wird reden nicht von 20 Kilo Gewichtsverlust. Regelmäßig Fotos machen empfehle ich jedem, den dort sieht man die Ergebnisse unverzerrt und kann sie nebeneinander vergleichen.

Foto 1 – Ausgangslage

Das ist meine Ausgangssituation. Mein gesamter Oberkörper ist mit einer etwa daumendicken Fettschicht bedeckt. An meiner Brust und am unteren Oberkörper sind etwas größere Fettpolster. Unter dem Bauchnabel und am unteren Rücken sind die Fettpolster am markantesten. Diese Fettpolster möchte ich loswerden und den allgemeinen Fettanteil meines Körpers noch etwas senken. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bereits seit über 2 Jahren Sport betrieben, hauptsächlich Krafttraining, aber davon sieht man nichts, weil alles unter einer Fettschicht verborgen bleibt. 

Foto 2 – zweiter Monat

Auf diesem Foto sind schon erste Erfolge ersichtlich. Sehr dezente Veränderungen, aber schnellere Erfolge hatte ich nicht erwartet. Es ist überall ein bisschen was verschwunden von diesen unerwünschtem Fett. So kann man auch erstmals Muskeln am Bauch erahnen. Dieses Foto entstand nach dem Training, hier sieht man auch eines meiner Probleme: der Bauch sieht aufgequollen aus und das wird verstärkt wenn ich Kleidung anziehe, dann sieht alles noch viel dicker aus. Das möchte ich euch auf dem nächsten Foto zeigen.

Foto 3 – Alltägliches Problem

Hier ein Foto mit Kleidung, um mein Problem im Alltag zu zeigen. An diesem Tag habe ich Sport gemacht und das hat dafür gesorgt das die Muskeln am Bauch nun strapaziert und aufgequollen sind. Auch ohne Kleidung ist ein dickerer Bauch gut sichtbar, er wirkt nicht muskulös, er ist einfach dick. Die Muskelschicht drückt die Fettschicht nach oben. Bei diesem Shirt, was kein hautenges Shirt ist, sorgt das dafür das mein Shirt am Unterkörper leicht spannt und dort ein kleiner Bauch sichtbar wird.

Im nächsten Sport-Blogbeitrag werde ich euch nochmals Fotos präsentieren, denn ich bin schon am ende des vierten Monats meines Programms angelangt. Wenn Ihr wieder reinschaut würde es mich freuen.

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