Sport – die ersten Wochen mit meinem neuen Plan A


Der Sprung von 3 Tagen Sport auf 7 Tage Sport ist heftig, ich war diese Menge Ausdauersport nicht gewöhnt. Ausdauersport hatte ich bisher nur gelegentlich betrieben, nun machte ich mindestens 3 Stunden Ausdauersport jede Woche. Die erste Woche konnte ich durchziehen und 7 mal Sport machen, der Ausdauersport machte mich am meisten fertig. In der zweiten Woche war es schon deutlich schwerer sich aufzuraffen und loszulegen, es kostet sehr viel Überwindungskraft. Krafttraining war kein Problem, aber der Ausdauersport machte meine Beine fertig. Das Training streichen wollte ich nicht, ich schaltete aber beim Training einen Gang runter. Anstatt 5 Kilometer in 30 Minuten setzt ich mir das Ziel 4,5 Kilometer in 30 Minuten zu schaffen. Wenn meine Beine eine kurze Gehpause brauchten dann nahm ich mir diese, aber so gut es ging pushte ich mich voran.

Ich trainierte immer am Abend nach der Arbeit, zeitlich konnte ich mein Training nicht verschieben. Meine Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeiten konnte ich aber noch verändern. Damit ich die Energie habe das Training durchzuziehen muss mein Kopf und mein Körper gut gefüttert sein, ich habe am Abends ja bereits 8 Stunden Arbeit hinter mir und ebenso andere alltägliche Dinge absolviert. Etwas was mir bereits half war ein Espresso, ich trinke nur gelegentlich Kaffee, also sorgte ein Espresso für die nötige Power. Die Einnahme des Abendessens verschob ich auf die Zeit nach dem Training, so konnte ich das Training früher starten und mein Körper war nicht mit verdauen beschäftigt.

Für mein Krafttraining verwendete ich bereits Nahrungsergänzungsmittel, damit ich Leistungsfähig bin und mein Körper sich bestmöglich regenerieren kann. Ich verwende drei verschiedene Ergänzungsmittel Creatin, BCAAs und Protein. Hierbei nehme ich deutlich weniger als vorgeschrieben ist. Ich erhöhe die Portionen der Shakes wenn ich merke das mein Körper etwas mehr braucht, dann gebe ich ihm etwas mehr. Aber bisher hatte ich nie Muskelkater, Krämpfe oder sonstige Probleme, doch bisher hatte ich auch nicht soviel Ausdauersport betrieben. Die Shakes nahm ich während dem Sport, die drei Mittel ergaben 3 Shakes, einer vor dem Sport, einer während dem Sport und einer danach. Da man überall was anderes liest, wann man was Einnehmen soll, achtete ich nicht darauf wann ich was einnahm und überlies dies dem Zufall. Bisher hatte ich nur während dem Krafttraining Shakes genutzt, das werde ich auf den Ausdauersport übertragen. Aber an Tagen ohne Krafttraining werde ich keine Proteinshakes nehmen. Um leistungsfähiger zu werden und besser zu regenerieren nahm ich das Creatin und die BCAAs.

Durch die zweite Woche habe ich mich gekämpft und begonnen meinen Körper mit den gerade erwähnten Hilfsmitteln zu unterstützen. Die dritte Woche war so hart wie die zweite, aber auch diese konnte ich durchziehen, mit den Hilfsmitteln und dem etwas reduzierteren Zielen. Als es dann in die vierte Woche ging, wurde der Ausdauersport bereits deutlich einfacher. Mein Körper gewöhnte sich an den neuen Plan und ich plante meine Laufgeschwindigkeit in der fünften Woche schon wieder etwas zu steigern. Ergebnisse zeigten sich noch nicht, Ziel ist es ja die Fettpolster zu verbrennen. Das das nicht so schnell geht war mir klar, deshalb habe ich mir ja einen Zeitraum von 6 Monaten abgesteckt. Was für einen Aufwand ich betreiben musste war mir nicht bewusst, die Jahre zuvor hatte ich das gleiche Ziel und habe viel getan, aber das ich auf so einem Level trainieren müsste verwunderte mich. Wenn ich meinen Plan mit den beworbenen Erfolgsrezepten in Magazinen und Onlineportalen vergleiche, wundert es mich, andere versprechen mit ein paar Minuten Sport in der Woche einen Sixpack und riesigen Muskelzuwachs. Ich hingegen bin mir nicht mal sicher ob mich 7 Tage Sport pro Woche, was über 7 Stunden Sport pro Woche sind, zu meinem Ziel bringen. Aber wenn ich es nicht ausprobiere, werde ich es nicht rausfinden.

Der zweite Monat begann, wie gerade schon angesprochen, mit einer Steigerungen. Mein Körper gewöhnte sich an den neuen Lifestyle und zusammen mit den der optimierten Nährstoffversorgung hatte ich weiterhin keine hinderlichen Schmerzen oder Krämpfe. Im zweiten Monat beließ ich das Level meines Trainings fast unverändert, eine kleine Steigerung baute ich aber ein, ich wollte meinen Körper noch etwas weiter an die Grenzen pushen. Dabei übertrieb ich es nicht, ich will zwar Ergebnisse herbeiführen, aber meinen Körper nicht hinrichten und mir auch noch Energie lassen für die anderen täglichen Aufgaben. Am Ende des zweiten Monats bemerkte ich erste kleine Veränderungen. Es waren kaum sichtbare Dinge, meine Beine wirkten deutlich muskulöser und die Fettschicht an den Beinen schien etwas abgebaut zu haben. Ich war mir sicher das ich dort bereits ein bisschen Speck abgebaut hatte. Der Rest meines Körpers zeigte ähnliche Anzeichen, die Muskeln schienen überall zuzunehmen und die Fettreserven taten das Gegenteil. Solch dezente Veränderungen nahm nur ich selbst wahr, meine Umwelt hingegen nahm das nicht wahr. Im Gegenteil, die kürzlich trainierten Muskelgruppen waren aufgequollen und dementsprechend sah es öfters mal so aus als hätte ich zugenommen an Brust, Bauch oder Beinen. Aber das war ich schon gewohnt, davon lies ich mich nicht bremsen, mir sind positive Veränderungen aufgefallen, diese motivieren mich. Das ganze Vorhaben machte mir persönlich Spaß, das ist auch wichtig, wenn man 6 Monate dauerhaft Sport machen möchte, da spielt der Kopf eine wichtige Rolle.

Wie schnell geht es diese hartnäckigen letzten Pfunde und die letzten Fettpolster loszuwerden? Sicher nicht in 2 Wochen, auch nicht in 2 Monaten. Und leider auch nicht wenn man nur ein paar mal die Woche Sport macht. Hier spielen auch die körperlichen Begebenheiten eine Rolle, jeder Körper ist einzigartig, manch einer nimmt leichter ab und manch einer schafft es die fiesen letzten Fettpolster zügig wegzubekommen. Andere können essen was sie wollen und nehmen ohnehin nicht zu, ebenso gibt es Menschen die essen nicht viel und setzten stetig neue Fettpolster an. Je nachdem wie dein Körper funktioniert, wirst du schneller zum Erfolg kommen oder leider etwas länger brauchen und deutlich mehr Disziplin aufbringen müssen als ein anderer Mensch. Ich bin mir nicht sicher wie genau mein Körper tickt, auf einer Seite hatte ich als junger Mensch sehr leicht zugenommen und merke es auch als erwachsener Mensch das ich, wenn ich nicht auf mich achte, sehr schnell zunehmen kann. Mir ist es aber auch gelungen mein Gewicht zu reduzieren, um eine beträchtliche Menge, dafür hatte ich aber auch meinen Alltag stark umgestalten müssen und eine eiserne Disziplin an den Tag gelegt. Die letzten Fettpolster und die letzten unnötigen Pfunde konnte ich aber nicht mal in 2 Jahren loswerden, zwei Jahre mit mehrmaligen Sporteinheiten in der Woche und einer bewussten Ernährungsweise. Mein Körper kann leicht zunehmen, kann aber auch ganz gut Fett verbrennen, leider nur bis zu einem gewissen Grad.

Ob mein Plan den ich noch weitere 4 Monate durchziehen möchte, zu dem gewünschten Ergebnis führt werden wir gemeinsam rausfinden. Ich vermute stark das ich noch weitere Steigerungen einbauen muss um meine Ziele zu erreichen.

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1 Kommentar

  1. Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Vorhaben :))

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