Neuer Plan A – Sport


Vor meiner Reise möchte ich persönlich noch etwas ausprobieren und dies mit dir teilen. Ich mache schon seit vielen Jahren Sport, aber die erwünschten Ergebnisse sind leider nicht eingetroffen, hier möchte ich nun für ein paar Monate mit maximalem Einsatz einen erneuten Versuch starten. Sport und Ernährung wird mich auf meiner geplanten Reise natürlich auch begleiten, das gehört für mich einfach dazu. Sport wird vor der Reise vielleicht einen größeren Teil dieses Blogs einnehmen. Auf der Reise wird es interessant Sport und Ernährung so umzusetzen das ich in Form bleibe.

Mein bisheriger Werdegang: Körpergewicht, Ernährung und Sport.

Ich wog mal 124 Kilo, weil ich Sport und unnötige Bewegungen bestmöglich umging und alles essbare einfach in mich reingestopft habe. Das war mit 16 Jahren, durch Veränderungen meiner Ernährungsweise und mit etwas mehr Bewegung, konnte ich auf ein normales Gewicht kommen. Zu dieser Veränderung haben mich die Sticheleien von anderen Menschen getrieben. Aber auch die gesundheitlichen Aspekte bewegten mich in diese neue Richtung, ich wollte nicht immer dicker werden und ich wollte bei sportlicheren Aktivitäten mithalten können, beziehungsweise überhaupt mitmachen können.

Mein Körper war von kurzen Spaziergängen überfordert und wenn es mal etwas sportlicher wurde dann hatte ich anschließend viel Zeit zur Regeneration benötigt. Das störte mich und auch ebenso störte mich die Gefahr das ich meine Lebenszeit durch diese schlechte Lebensweise stark verkürzte. Beides wollte ich nicht, ich wollte kein Marathonläufer oder Bodybuilder werden, das war nicht das Ziel. Aber ich wollte ein sportlicher, aktiver Mensch werden, nicht mehr der Typ sein der Einladungen zum Schwimmen, Wandern oder zum Schifahren ablehnt weil es peinlich werden könnte. Die erste Etappe, die nun schon über 10 Jahre hinter mir liegt, habe ich durch tägliches spazieren mit meinem Hund und bewusstere Ernährung umgesetzt. Ich strich Fast-Food und Naschen komplett und ging täglich 30 – 60 Minuten spazieren. Ebenso schaute ich bei den normalen Mahlzeiten darauf das ich es nicht übertrieb, möglichst kleine Portionen und immer wenig Zucker, Kohlenhydrate und Fett, dafür möglichst viel Gemüse. Hierbei entwickelte ich leider auch ungesunde Gewohnheiten, ich verabscheute alles was mich früher Fett gemacht hat und hasste mein ehemaliges „dickes Ich“ so sehr das ich mein Hungergefühl unterdrückte. Folge von dieser Abscheu auf mein früheres Ich war ein abgleiten ins Untergewicht und ungesunde Ernährungsgewohnheiten. Bevor es kritisch wurde veränderte ich meinen Lebensstil, ich wollte einen effektiven und gesunden Körper, ein magerer Körper kann genauso wenig leisten wie ein unsportlicher dicker Körper.

Anfänglich hatte ich unnötige Bewegung und Sport umgangen. Um abzunehmen änderte ich mein Verhalten und ging mehrmals täglich mit meinem Hund spazieren und habe gelegentlich Sport mit Familie oder Freunden betrieben. Damit ich weder Dick noch Mager werde, wollte ich meine Ernährung und sportliche Aktivität verändern. Meine Ernährungsweise zum Abnehmen war nicht normal, ungesund für Körper und Psyche. Ich versuchte zwanghaft wenig zu essen und wenn ich mal etwas ungesünderes zu mir nahm, dann bestrafte ich mich mit anschließenden Verzicht auf die nächste Mahlzeit oder einer starken Reduktion der anschließenden Essensportion. Das nahm ich zu dieser Zeit selbst nicht als so dramatisch wahr, aber rückblickend betrachtet war es grenzwertig, auch leicht gefährlich, wurde aber leider von niemanden wahrgenommen. Denn ich gab mir auch Mühe das es keiner mitbekam wie ich mich genau ernährte. Meinen Gewichtsverlust nahmen viele wahr, das konnte ich ja nicht verstecken, das war aber auch nichts was mich störte, das war eher bestärkend. Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio war ein riesiger Schritt für mich, ich wollte 3 mal pro Woche Ausdauer- und Kraftsport machen. Meine Ernährung gestaltete ich neu, viele proteinreiche Produkte landeten auf meinem Speiseplan. Ebenso as ich nun auch normale Portionen. Meine vorherige krankhafte Selbstkonditionierung hatte aber ihre Spuren hinterlassen, ungesundes Essen war für mich ein Tabu, ich naschte nie ebenso kam Fast-Food nicht auf meinen Tisch. Beim essen von normalen Portionen hatte ich regelmäßig ein schlechtes Gewissen.

Durch die regelmäßigen Fitnessstudiobesuche, das weiterhin regelmäßige Spazieren mit meinem Hund und durch meine Ernährungsweise konnte ich mich von einem mageren Körper zu einem effektiven, gestärkten Körper hinarbeiten. Diese Lebensweise behielt ich bei, Sport machte mir spaß. Meine Ernährung fand ich gut und passend. Ich nahm auch wieder Gewicht zu, weil ich Muskeln aufbaute.

Seit vielen Jahren betreibe ich aktiv Sport und achte auf meine Ernährung. Mein BMI ist in einem normalen Bereich und ich fühle mich gut. Den Sport behielt ich aus drei Gründen bei, erstens weil ich weiss wie gesund Sport ist und zweitens, weil ich so mein Gewicht erfolgreich halten kann. Der dritte Grund: Ich wollte die letzten Fettpolster loswerden und so einen noch sportlicheren Körper erarbeiten, um die Muskelzuwächse besser zu sehen. Bisher blieb alles immer unter einer Fettschicht versteckt. Diese Fettreserven habe ich schon seit über 10 Jahren an verschiedenen Stellen, es sind Überreste meines massiven Übergewichts, welche nur sehr schwer wegzubekommen sind. Ein Problem das diese Fettpolstern mit sich bringen tritt nach dem Sport auf, wenn ich zum Beispiel meine Beine oder meinen Bauch trainiert habe, dann sieht es die nächsten Tage so aus als hätte ich zugenommen. Muskeln sind nach dem Training aufgequollener und gereizt, das ist normal, auch bei einer Person mit sehr wenig Fett würde das passieren. Bei mir sorgte das dafür das ich die nächsten Tage auf einmal einen nicht zu versteckenden Bauch habe. Die tiefer liegenden Muskelschichten sind aufgequollen und drücken das darüber liegende Fett raus, die Folge: dicke Beine und einen größeren Bauch. Da ich mehrmals die Woche trainiere, trifft mich dieses Problem regelmäßig. Ich weiss warum das so ist und könnte es auch ignorieren, beziehungsweise es ist ja sogar positiv, die Muskeln sind strapaziert und folglich wird der Muskelwachstum angeregt. Aber es ist eine sehr unbefriedigende Situation, die Ergebnisse bleiben versteckt und Augenscheinlich erzielt man keine Erfolge sondern wirkt dicker. 

Meine Umwelt weiss das ich Sport mache und gerne auch öfters jede Woche Sport mache, ebenso fällt den meisten auf das ich sehr gesund esse. Was aber keiner versteht und auch öfters kritisch geäußert wird, warum ich dann so einen dicken Bauch habe oder warum meine Brust so undefiniert dick aussieht. Es kommt den Leuten so vor als würde ich das Gegenteil tun von dem was ich in Wirklichkeit tat, ob ich mich gehen lasse werde ich öfters gefragt. Also erzielt mein Handeln genau das Gegenteil von dem was ich eigentlich erreichen wollte. Das Problem verfolgt mich seit einiger Zeit, deshalb habe ich meine Ernährung und meine Trainingspläne immer wieder optimiert, aber bisher ohne das dieses Problem verschwunden ist. Das ich diese Fettpolster loswerden würde hatte ich schon aufgegeben, es sind die Fettreserven die ich seit über 10 Jahren habe, sehr hartnäckig und eventuell nicht mehr loszuwerden. Einen letzten Versuch wollte ich aber noch probieren, sehen ob ich es mit maximalem Einsatz schaffen würde. Meine bisherigen Trainingsmethoden und Ernährungsformen hatten noch etwas Optimierungspotenzial, das wollte ich ausprobieren. 

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